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Saisonvorschau

Die Medenrunde 2026 steht vor der Tür. Nachfolgend finden Sie den Saisonvorschau unserer Teams.

Damen I

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Optimismus nach dem Ligenwechsel

Mit eher vorsichtigen Erwartungen ist die erste Damenmannschaft des TC Rot-Weiß in die vergangene Saison gestartet – Ziel war der Klassenerhalt in der Landesliga 1. Als man zum Saisonende auf dem dritten Tabellenplatz rangierte, war die Freude daher umso größer. Aus sieben Spielen konnte das Team von Pia Fischer insgesamt vier Siege einfahren- Nach dem erfolgreichen Vorjahr hat man sich aber in diesem Jahr, nicht zuletzt aus finanziellen Gründen, dazu entschieden, eine Klasse tiefer, nämlich in der Landesliga 2 anzutreten. Dafür will man in diesem Jahr wieder voll angreifen und hofft, in der neuen Liga an den vorderen Tabellenplätzen ein Wörtchen mitreden zu können.

An Position eins wird bei Bedarf Tereza Birnerova zum Einsatz kommen, die letztes Jahr eine solide erste Saison für den TC Rot-Weiß absolviert hat. Eine wichtige Rolle wird ebenso Viki Kuchynka spielen, die bereits in der Landesliga 1 sehr erfolgreich spielte und auch heuer an den vorderen Positionen gute Siegchancen haben dürfte. Fester Bestandteil der Damenmannschaft ist mittlerweile auch Marina Pechova. Im vergangenen Jahr hat sie jedes Spiel für die Damen absolviert und konnte dabei eine hervorragende Bilanz von 10:2 aufweisen. Sie dürfte in den anstehenden Matches nur schwer zu besiegen sein. Für die nötige Routine im durchaus jungen Team sorgt Romina Roßberger, die man ebenfalls auf der Rechnung haben sollte. Neu dabei in dieser Saison ist Julia Riederer, die nach einigen Jahren bei den Juniorinnen des TC Rot-Weiß wieder zum Verein zurückkehrt und sich gut in die Damenmannschaft einfügen wird. Stark einzuschätzen sind an den hinteren Positionen die beiden Jüngsten im Team: Nikol Pechova – Schwester von Marina – und Mathylda Sovova, die bereits in der vergangenen Saison sowohl in der zweiten Mannschaft als auch als Ersatz für die Damen I überzeugten. Lange war unklar, ob das große RW-Nachwuchstalent Julia Jurkovic im Sommer spielen wird, weil sie ihr letztes Match bei den Jugend-Stadtmeisterschaften im September bestritt und auch im Winter pausierte. Aber sie gab vor der Saison zur Freude der Sportwarte grünes Licht und wird bei den Damen I und II zum Einsatz kommen. Komplettiert wird das Team von Kapitänin Pia Fischer, die weitere wichtige Punkte für das Team beisteuern wird.

Das generelle Niveau in der neuen Liga lässt sich vor der Saison schwer einschätzen. Das Auftaktspiel am 10. Mai gegen den ASV Neumarkt II gilt jedoch als guter Gradmesser. Optimistisch blicken die Damen auf die anstehende Herausforderung. Dabei kann man sich auf spannende Begegnungen freuen, bei denen jede Unterstützung auf der heimischen Anlage herzlich willkommen ist.

Damen II

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Neustart mit Vierermannschaft

In den letzten Jahren machten die Damen II ordentlich auf sich aufmerksam: dreimal in Folge krönte sich das Team zum Meister und machte so einen Durchmarsch von der Nordliga 4 bis in die Nordliga 2, wo man ungeschlagen den ersten Platz belegte und damit in diesem Jahr in der Nordliga 1 spielberechtigt gewesen wäre. Durch den personellen Umbruch in der ersten Mannschaft, woraufhin immer wieder Spielerinnen der Damen II aufrückten, hat man sich jedoch dazu entschlossen, in diesem Jahr wieder mit einer Vierermannschaft anzutreten. Da die Nordliga 4 allerdings die einzige Klasse für Vierermannschaften ist, muss man auch hier mit anspruchsvollen Partien rechnen.

Die Damen II haben sich dennoch zum Ziel gesetzt, auch in diesem Jahr wieder vorne mitzuspielen. An den vorderen Positionen werden Maria Prasch und Julia Jurkovic zur Verfügung stehen. Ob Kiara Kuchynkazum Schläger greifen wird, ist fraglich. Sie hat mittlerweile das Eiskunstlaufen als ihre große Leidenschaft entdeckt. Zum Stamm der Mannschaft zählen auch Jindra Kuchynka, sowie Mannschaftsführerin Julia Roider, die voraussichtlich an den mittleren Positionen antreten. An den hinteren Positionen werden je nach Verfügbarkeit Susann Forycki, Sindy Nguyen Minh und Simone Willmann für das Team zum Einsatz kommen. Die beiden Letztgenannten sind neu bei der Mannschaft dabei und werden daher ihre ersten Spiele für den TC Rot-Weiß bestreiten. Sollte es personell zu Engpässen kommen, werden außerdem Nikol Pechova sowie Mathylda Sovova zur Verfügung stehen, die jedoch primär für die Damen I eingeplant sind.

Spannende Begegnungen verspricht die Gruppeneinteilung, da man überwiegend auf Vereine aus der unmittelbaren Umgebung trifft und es so fast bei jedem Spiel zu Derbys kommen wird. Viele der Gegnerinnen kennt man daher auch aus vergangenen Matches. Zum Saisonauftakt empfängt man am 10. Mai gleich den FC Miltach auf der Heimanlage. Dann geht es zum TC Grün-Weiß Furth im Wald. die in der vergangenen Saison den dritten Platz in der Gruppe belegten, aber als machbare Gegnerinnen gelten. Die weiteren Gegner sind der TC Ränkam II, der TB Roding, die 1. SG Regental und der SV Fischbach. Sollte man vorne mitspielen, werden die letzten beiden Partien wichtige Spiele, da die gegnerischen Teams in der letzten Saison die ersten beiden Tabellenplätze belegten. Die Damen II blicken gespannt auf die neue Saison, vor allem, da nahezu jedes Spiel Derbycharakter haben wird und daher mit toller Stimmung auf der Anlage zu rechnen ist.

Herren I

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Neuer Fokus in gewohnter Umgebung

Nach dem knapp verpassten Aufstieg in die Bayernliga – als Zweitplatzierter der Landesliga 1 – geht die erste Herrenmannschaft auch in dieser Saison wieder in derselben Spielklasse an den Start. In sieben Begegnungen gelangen sechs teils deutliche Siege, lediglich das entscheidende Spiel um die Meisterschaft gegen den DRC Ingolstadt ging verloren. Trotz dieser starken Leistung setzt das Team in diesem Jahr bewusst einen neuen Schwerpunkt: Der verstärkte Einsatz von Nachwuchsspielern steht im Fokus. Entsprechend formuliert man die Zielsetzung vorsichtiger und strebt in erster Linie den Klassenerhalt an.

Die Mannschaft wird erneut von Michael Sperl (DR 314) angeführt, der inzwischen auch in der Vorstandschaft des TC Rot-Weiß aktiv ist und sich dort insbesondere dem Bereich Padel widmet. An Position eins dürfte Sperl trotz des hohen Niveaus der Liga in mehreren Partien als Favorit gelten. Die Positionen zwei und drei besetzen im Wechsel die beiden Österreicher Richard Stoiberer und Nicolas De Giacomo, die sich bisher als verlässliche Punktelieferanten erwiesen haben.

Seit 2019 gehört auch Vojta Vychopen wieder fest zum Team. Dahinter folgt der aktuelle Chamer Stadtmeister Benedikt Wittmann, der nach mehreren Semestern College-Tennis in den USA nun dauerhaft zurück ist und sich nochmals deutlich steigern konnte. Neu im Kader ist der 16-jährige Luis Schönberger, der vom 1. Regensburger Tennis-Klub wechselt und zu den besten Spielern seines Jahrgangs in der Oberpfalz zählt. Ergänzt wird das Aufgebot durch Stepan Kortus aus Taus. Zudem sind erste Einsätze in der „Ersten“ für Wolfgang Liebl und Nachwuchstalent Max Wanninger geplant, Beide konnten ihr Spielniveau über das letzte Jahr hinweg enorm steigern und wollen sich erstmals an den hinteren Positionen in der starken Landesliga 1 behaupten.
 

Gleich zu Beginn trifft die Chamer Erste auf die zweite Mannschaft des Regionalligisten ATV 1873 Frankonia Nürnberg. Angesichts der gemeldeten Spieler scheint jedoch ein Sieg unrealistisch. Es ist damit zu rechnen, dass viele Spieler aus dem Regionaligateam von Frankonia zum Einsatz kommen, da die Regionalliga erst Ende Juni startet: eine seit Jahren vom BTV unverständlicherweise geduldete Wettbewerbsverzerrung. Am zweiten Wochenende steht bereits ein Derby gegen den Liganeuling ASV Burglengenfeld an. Hier ist schwer abzuschätzen, wie die Chancen stehen werden, da Burglengenfeld über eine umfangreiche Meldeliste verfügt. Nach der Pfingstpause empfängt man den TC Rot-Blau Regensburg II zum nächsten Oberpfalzderby. Durch den Abstieg der ersten Mannschaft dürfte der Gegner etwas an Qualität eingebüßt haben – ein Sieg ist hier durchaus realistisch. Auch gegen die TeG Steinwald-Fichtelgebirge, die nur an den Spitzenpositionen stark besetzt ist, rechnet man sich ebenfalls gute Chancen aus. Im Idealfall könnte damit bereits frühzeitig der Klassenerhalt gesichert werden.

Deutlich anspruchsvoller werden die abschließenden Begegnungen gegen MBB SG Manching, TSV Altenfurt und TB Erlangen. Insgesamt erscheint die Gruppe jedoch machbar, sodass der Fokus klar darauf liegt, den Ligaverbleib frühzeitig zu sichern.

Hochklassiges Tennis ist auf jeden Fall garantiert – und das Team um Michael „Michi“ Sperl hofft bei den Heimspielen auf zahlreiche Unterstützung.

Herren II

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Generationenwechsel geglückt

Die zweite Herrenmannschaft hatte in der vergangenen Saison mehr Mühe als erwartet und sicherte sich den Klassenerhalt in der Nordliga 1 erst am letzten Spieltag. Eine außergewöhnlich starke Gruppe stellte das Team vor große Herausforderungen.

In diesem Jahr sind die Vorzeichen deutlich positiver: Die Gruppeneinteilung wirkt ausgeglichener, und die neu formierte Mannschaft aus überwiegend jungen Spielern hat sich inzwischen gut eingespielt.

Unter der Leitung von Kapitän Max Wanninger peilt das Team einen Platz in der oberen Tabellenhälfte an. Ammar Pasanovic hat sich nach seinem ersten Jahr im Verein bereits als feste Größe etabliert und wichtige Punkte an den vorderen Positionen gesammelt. Auch Max Wanninger selbst hat große Fortschritte gemacht und wird ebenfalls im vorderen Bereich eingesetzt.

Mit Tomas Hana stößt ein weiterer Spieler neu zum Team. Ergänzt wird der Kader durch die Nachwuchsspieler Erik Weidenbach, Johannes Rösch und Stefan Gigler, der aber Studiums bedingt erst ab Mitte der Saison zur Verfügung steht. Mit Lenny Kierst kommt zudem ein talentierter Spieler aus der dritten Mannschaft hinzu. Unterstützung erhält das Team gelegentlich von den erfahrenen Spielern aus der „alten“ Zweiten wie Tobias Wanninger, Adrian Paul und Severin Maier.

Als stärkster Gegner gilt der SV Obertraubling. Gute Chancen rechnet man sich hingegen gegen die Aufsteiger Bruck und Freudenberg aus. Auch gegen Burglengenfeld II, Maxhütte II, Dachelhofen, sowie im Auftaktspiel gegen Neutraubling ist bei optimaler Aufstellung einiges möglich.

Nach vier knappen 4:5-Niederlagen im Jahr 2025 ist die Motivation groß, diesmal mehr enge Spiele für sich zu entscheiden. Insgesamt scheint eine Platzierung im oberen Tabellendrittel realistisch.

Herren III

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Frischer Wind für das Nachwuchsteam

Die dritte Herrenmannschaft blickt auf eine erfolgreiche Saison zurück: Mit vier Siegen aus sieben Spielen belegte das Team den dritten Platz in der Nordliga 2. Einen wesentlichen Anteil daran hatte die Unterstützung aus der zweiten Mannschaft.

In dieser Saison steht die Weiterentwicklung junger Spieler im Mittelpunkt. Daher tritt das Team bewusst in der Nordliga 3 an – wohlwissend, dass auch dort starke Konkurrenz wartet.

Neuer Mannschaftsführer ist Severin Held, der in der vergangenen Saison alle Spiele absolvierte und mit einer starken Einzelbilanz von 6:1 überzeugte. An den vorderen Positionen werden Tizian Roiger und Lukas Lommer aufschlagen, gefolgt von Held selber. Jakob Schmidbauer geht in seine zweite Saison bei den Herren und dürfte mit seiner Spielstärke eine wichtige Rolle einnehmen. Sein Debüt im Herrenbereich feiert der jüngste Spieler im Team, Ben Weichselmann, der sich im letzten Jahr durch intensives Training bei PJ und großer eigener Motivation (Athletiktraining bei Michi Sperl und viele absolvierte Trainingsmatche) spielerisch stark verbessert hat.

Für die hinteren Positionen sind Johannes Häusler, Comebacker Glenn Salzmann und Luca Adamvorgesehen. Ergänzt wird der Kader durch Maximillian Kaufmann und Johannes Schlamminger, die ebenfalls erste Erfahrungen im Erwachsenenbereich sammeln sollen. Bei Bedarf stehen auch die erfahrenen Spieler aus den Herren 40 unterstützend zur Verfügung.


Vor der Pfingstpause steht lediglich ein Spiel gegen den TSC Kümmersbruck an. Bereits hier werden die Nachwuchsspieler sehen, wo sie leistungsmäßig stehen, haben dann noch genügend Zeit sich auf die folgenden Begegnungen gegen den ASV Burglengenfeld III, den TC Neunburg vorm Wald und den SV Schwandorf-Ettmannsdorf vorzubereiten. Besonders herausfordernd werden die Spiele gegen den FC Schwarzenfeld sowie das abschließende Derby gegen den TB Roding.

Das ohnehin junge Team wird somit weiter verjüngt. Trotz Ligawechsel zeigt sich die Mannschaft optimistisch, an die positiven Entwicklungen der vergangenen Jahre anzuknüpfen und erneut eine gute Rolle zu spielen.

Herren 40

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Ambitioniert und voller Zuversicht in die neue Bayernligasaison

Durchaus zufrieden waren die Chamer Herren 40 in der vergangenen Saison, als sie mit drei Siegen aus sieben Spielen den fünften Platz unter acht Teams belegten, wobei man einen deutlichen Abstand zu den Abstiegsrängen hatte. Auch mit den stärkeren Mannschaften konnte man stellenweise mithalten, allerdings hatte man in einigen Spielen durchaus leichte personelle Schwierigkeiten. Seit mehreren Jahren in Folge behaupten sich die Herren 40 nun als feste Größe in der Bayernliga und daran soll sich nichts ändern. In der anstehenden Saison will man in der vorderen Tabellenhälfte vertreten sein, daher setzt sich das Team um Kapitän Christian Rieger den dritten Tabellenplatz als Saisonziel.

Auch in diesem Jahr kann das Team wieder auf den ehemaligen Profispieler Sebastian Jäger zählen, der in den beiden vergangenen Jahren an Position eins eine wichtige Stütze für das Team war. Angesichts seiner starken Bilanz aus dem Vorjahr und seiner spielerischen Klasse sind auch heuer wieder sehenswerte Matches von ihm zu erwarten. Auch der langjährige Spitzenspieler der Herren 40, Radek Kuchynka, steht dem Team in dieser Saison wieder zur Verfügung, nachdem er in der vergangenen Saison für den TSV Altenfurt gemeldet war. Mindestens einer der beiden Ausnahmespieler soll pro Spiel zum Einsatz kommen, sodass man vorne durchaus stark aufgestellt sein wird.

Auf die Position dahinter rückt in diesem Jahr Wolfgang Liebl auf, der in den letzten beiden Jahren deutlich zu weit hinten aufgestellt war und sich daher oft mit seinen Gegnern leichttat. Liebl konnte sich über den Winter hinweg nochmals deutlich spielerisch verbessern, vor allem durch das Training bei der Tennisschule PJ. Dennoch wird es für ihn an Position zwei bzw. drei sicherlich eine große Herausforderung, der er sich jedoch mit großer Motivation stellt. Für Mannschaftsführer Christian Rieger sowie Josef Wanninger, die sich im Winter ebenfalls in guter Form präsentierten, dürfte es durch das Vorrücken von Liebl ein etwas leichteres Unterfangen geben als in den Vorjahren. Den Kern der Mannschaft komplettiert Thomas Göttlinger, dessen Matches an den hinteren Positionen aufgrund seiner Spielstärke meist als sichere Punkte gelten.

Dem Team werden darüber hinaus Stefan Jungklaus, Stefan Altmann, Harald Held und Günter Lembergerals Ersatz zur Verfügung stehen, die an den hinteren Positionen nachrücken und ebenfalls Siegchancen haben. Auch die Rückkehr von Lukas Böhm ist nicht ausgeschlossen, nachdem dieser in der abgelaufenen Saison aufgrund einer Verletzung nicht an den Spielen teilnehmen konnte. Sollte Böhm einsatzfähig sein, wäre er ebenfalls eine enorme Verstärkung für die Mannschaft. Der langjährige Stammspieler und Punktegarant Markus Weichselmann, der im vergangenen Jahr zumindest teilweise im Doppel aktiv sein konnte, wird aller Voraussicht nach die komplette Saison ausfallen.

Die Gruppe in diesem Jahr erscheint durchaus machbar, da insgesamt drei Aufsteiger hinzugekommen sind. Die neuen, unbekannten Teams TC RW Bad Kissingen, TC Rot-Weiß Gerbrunn und SV Höhenberg sind jedoch auch aufgrund ihrer gemeldeten Spieler nicht zu unterschätzen. Mit dem Tennisklub Kahl und dem SC Uttenreuth trifft man am Ende der Spielzeit auf zwei alte Bekannte, die man im letzten Jahr hinter sich lassen konnte und gegen die man sich ebenfalls gute Chancen ausrechnet. Als Favoriten um den Meistertitel gelten wieder der TVA Aschaffenburg sowie die TF Grün-Weiß Fürth, die man beide aus früheren Begegnungen kennt.

Ein großes Plus aus Sicht von Kapitän Rieger sind die vier Heimspiele in Folge zu Saisonbeginn. Bereits in dieser Phase will man den Klassenerhalt sichern, sodass gute Stimmung und viel Spannung auf der heimischen Anlage garantiert sind. Die Herren 40 freuen sich daher wieder auf zahlreiche Unterstützung, wobei wie gewohnt für exzellente Verpflegung gesorgt wird. Los geht es für das Team am 9. Mai gegen den TC Rot-Weiß Gerbrunn, gegen den man direkt mit einem guten Ergebnis starten will.

Herren 60

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Fordernde Gruppe in der Landesliga 2

Die Herren 60 um Teamkapitän Thomas Nemmer können positiv auf die vergangene Saison zurückblicken, in der sich das Team in einer starken Gruppe in der Landesliga 2 als Drittplatzierter behaupten konnte. Drei von sechs Spielen konnten die Herren 60 gewinnen, wobei man nur gegen den letztendlichen Meister SV Obertraubling knapp unterlegen war. In den restlichen beiden Partien trennte man sich mit einem Unentschieden. Nach einer gelungenen Saison 2025 soll es heuer vorrangig um den Klassenerhalt in der Landesliga 2 gehen.

Dennoch erhält das Team in diesem Jahr eine enorme Verstärkung: Erstmals ist Stefan Jungklaus für die Herren 60 spielberechtigt und wird voraussichtlich die vorderste Position in der Mannschaft übernehmen. Trotz der stark aufgestellten Konkurrenz sollten die Chamer mit ihm vorneweg gut gewappnet sein. An Position zwei hofft man, dass Donko Atanasov an seine hervorragende Saison im Vorjahr anknüpfen kann, der mit sieben Matchpunkten zum Teamerfolg beitrug. Eine wichtige Rolle bei den Herren 60 wird auch Ludwig Martinspielen, gegen den die Konkurrenz aufgrund seiner Fitness und Abgeklärtheit Mühe haben wird. Nicht wegzudenken aus der Mannschaft ist Manfred Filipiak, der im letzten Jahr alle Spiele bestritt und mit einer starken Bilanz von 9:3 besonders durch Sicherheit und Konstanz überzeugte. Den Stamm der Mannschaft vervollständigt Mannschaftsführer Thomas Nemmer, der nun wieder vollständig von seiner Verletzung genesen ist. Sollte es personell knapp werden, kann das Team unter anderem auf Georg Wilde und Franz Mühlbauer zurückgreifen.

Ein besonders wichtiger Härtetest steht gleich zu Beginn der Saison gegen den TSV Kareth-Lappersdorf an. Bereits im letzten Jahr kam es zu diesem Duell, welches die Chamer nur knapp mit 4:2 für sich entschieden. Lappersdorf beendete die Saison als Fünfter und konnte damit gerade so dem Abstieg entkommen. Ein Auftaktsieg wäre folglich bereits ein großer Schritt in Richtung Saisonziel und womöglich ein erstes Zeichen, ob man auch Chancen hat, vorne mitzumischen. Gegen die übrigen Konkurrenten betreten die Herren 60 allerdings Neuland, nachdem man in dieser Saison einer gemischten Gruppe mit Teams aus dem Raum Regensburg und Nürnberg zugelost wurde. Kaum abschätzbar sind daher die Aussichten gegen den TSV Altenfurt III am zweiten Spieltag. Beim ersten Heimspiel gegen den TSV Nürnberg Buch gilt ein weiterer Sieg als Pflicht für den Klassenerhalt. In der zweiten Saisonhälfte rechnet man gegen die SG Hohenschambach, den TC Rot-Blau Regensburg sowie den TSV Feucht mit deutlich schwierigeren Begegnungen als im letzten Jahr.

Trotz der anspruchsvollen Gruppe in der Landesliga 2 sind die Herren für die anstehenden Spiele gut aufgestellt. Besondere Bedeutung kommt daher einem erfolgreichen Start in die neue Saison zu.

Herren 70

Herren 70

Nur der Klassenerhalt zählt

Nach einer sehr guten ersten Saison im Vorjahr in der Bayernliga Nord mit Tabellenplatz drei startet das Team von Schorsch Bösl erneut in der zweithöchsten Tennis-Amateurliga. Doch die Bayernliga-Mannschaften haben sich enorm verstärkt, so dass auch im zweiten Jahr nur der Klassenerhalt für das Herren 70 Team zählt. Personell hat sich der Kader kaum verändert. Bei wichtigen Spielen könnte zur Verstärkung Neuzugang Paul Stumpf an Position eins eingesetzt werden. Doch Ambitionen auf einen Spitzenplatz hegt Kapitän Bösl nicht.

Er vertraut auf den altbewährten Kern des 70er Seniorenteams aus der Vorsaison mit Otto Seidl an eins, er selber an zwei und Georg Wilde an drei. Für den vierten Startplatz kommen mehrere Tennisoldies in Frage, da Richard Hlavsa zum TC Neutraubling abgewandert ist. Da folgen nach dem Leistungsklassenranking Max Strasser, Franz Mühlbauer, Norbert Vogl aber auch Stefan Sindilariu oder Wolfgang Liebl. Letztendlich kommt es bei der Aufstellung auf die Spielstärke des Gegners an, und die Bereitschaft, die weiten Auswärtsfahrten nach Alzenau und Aschaffenburg mitzumachen.

Saisonstart ist bereits am Montag, 4. Mai zu Hause gegen den SC Großschwarzenlohe. Hier sollte nach Möglichkeit gepunktet werden, doch die Gäste haben sich mit Michael Leininger an Position eins verstärkt. Eine Woche später könnte es in Alzenau einen Tick leichter werden; bevor am 18. Mai mit dem TSV Altenfurt der Favorit für diese Saison in Cham seine Visitenkarte abgibt. Schon ein Unentschieden wäre gegen die Nürnberger Vorstädter ein großer Erfolg.

Gute Siegchancen rechnen sich die Herren 70 im Heimspiel nach Pfingsten gegen den TC Bad Kissingen aus. Und auch im Auswärtsspiel bei der zweiten Mannschaft von TC Schönbusch Aschaffenburg sollten die Chamer Gäste Punkte mitnehmen. Im Heimspiel gegen Rot-Weiß Erlangen mit Petry & Co. sind allerdings die Gäste in der Favoritenrolle. Ein hoffentlich zufriedenstellendes Ende findet die diesjährige Saison für das Herren 70 Team in der Bayernliga mit dem Oberpfalzderby in Kümmersbruck, wo man sich durchaus zutraut, noch einmal zu punkten, und damit die Saison im sicheren Mittelfeld der Tabelle abzuschließen.

Herren 75

Herren 75

Saisonziel ist der Ligaerhalt

Erst vor einem Jahr gegründet, steht das Herren 75 Team des TC Rot-Weiß Cham bereits auf dem „Tennis-Olymp“. Denn die von Max Strasser und Otto Seidl ins Leben gerufene Seniorenmannschaft schlägt nach einem souveränen Durchmarsch in der Bayernliga in diesem Jahr in der Regionalliga Süd-Ost auf, der höchsten Spielklasse im Amateurtennis. Und die Tennis-„Opas“ trauen sich zu, die Liga zu halten.

Zu verdanken war der Aufstieg im Vorjahr vor allem Ex-Weltmeister Alfred Böckl, der an Position eins ein Punktegarant war, ebenso wie Otto Seidl an zwei. Doch der Ausnahmespieler auf dem Tennis-Court kann wegen schwerer Krankheit aller Voraussicht nach nicht für die Chamer Senioren aufschlagen. Deshalb musste das Team verstärkt werden. In Paul Stumpf konnte ein Spieler der Deutschen Rangliste (aktuell Platz 20) gewonnen werden. Der Viechtacher kann vor Otto Seidl aufschlagen, womit James Riedlbauer an drei eingesetzt werden kann und Kapitän Max Strasser an Rangstelle vier spielen wird. Mit Wolfgang Liebl und Stefan Sindilariu haben die Chamer Senioren noch zwei weitere, sehr spielstarke Akteure für Einsätze in petto.

Der Ligaerhalt wird allerdings eine sehr schwere Aufgabe, denn der Spielplan sieht vier Auswärtsstarts bei den Mannschaften vor, die in der vergangenen Saison vorne platziert waren. Die Regionalliga-Premiere führt die Rot-Weiß Senioren zum TF Dachau. Dieses Team konnte sich mit Rolf Böhrer an eins enorm verstärken, so dass die Chamer schon mit einem Unentschieden zufrieden sein sollten.

Nicht minder schwer wird das Gastspiel beim TC Großhesselohe. In deren Aufgebot befinden sich vier (!) österreichische Ranglistenspieler, womit ein Erfolg eine Sensation wäre. „Auf Sieg“ programmiert wollen die Rot-Weiß Senioren aber im ersten Heimspiel gegen den TSV Feldafing sein. Ebenso punkten will das RW-Seniorenteam in den Heimauftritten gegen Grün-Weiß Bayreuth und den Mitaufsteiger TC Hopfen am See. „In diesen Heimspielen muss der Grundstock für den Ligaerhalt gelegt werden“, gibt Mannschaftsführer Max Strasser die Richtung vor. „Denn beim Vorjahreszweiten Luitpoldpark München dürfte nach der Pfingstpause am 11. Juni nichts zu holen sein.“

Das Regionalligafinale am 2. Juli beim TC Bad Reichenhall kann bei ungünstigem Saisonverlauf zum „Schlüsselspiel“ um den Ligaerhalt werden. Bei einem Vergleich mit den Leistungsklassen der gemeldeten Akteure der Oberbayern scheint ein Sieg der Rot-Weiß Senioren aber machbar.

Jugend: U9 / U10 / U12

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Bei den Kindern und Jugendlichen im Verein steigt die Vorfreude, wenn im Mai die Medenrunde beginnt und wieder Mannschaftsspiele bestritten werden können. Die einzelnen Teams gehen bestens vorbereitet in die anstehende Spielzeit, nachdem im Winter fleißig in der Halle trainiert wurde. Neben dem Mannschaftstraining wurden zur Förderung der Spielpraxis zudem drei Jugend-LK-Turniere in den Schulferien für die Altersklassen U12 bis U18 angeboten. Darüber hinaus fanden in den Osterferien und erstmals auch in den Faschingsferien Tenniscamps statt, die viele ambitionierte Mannschaftsspieler nutzten, um sich gezielt auf die kommenden Spiele einzustimmen.

Die Camps, das Wintertraining sowie die verschiedenen Angebote wie Kids Day, Ballschule, Kleinfeld- und Midcourt-Matchpraxis wurden hochqualifiziert von der Tennisschule PJ mit den beiden Cheftrainern Pete Heller und Jeroen Vanneste sowie ihrem Trainerteam – Stefan Altmann, Bettina und Pia Heller, Pia Fischer und Max Wanninger – durchgeführt. So gehen die Kinder und Jugendlichen mit viel Spaß und Motivation in den Wettspielbetrieb.

In diesem Jahr wurden vom neuen Jugendwart Jeroen Vanneste insgesamt neun Kinder- und Jugendmannschaften gemeldet. Die Mannschaften verteilen sich auf fünf Altersklassen – von Kleinfeld über Midcourt und Bambini bis hin zu U15 und U18 – sodass es für Nachwuchsspieler jeden Alters ein Angebot gibt.

Beim Kleinfeld-Team (Jahrgang 2017 und jünger) bestreiten einige Kinder ihre erste Saison im Mannschaftsspielbetrieb. Ziel ist es hier vor allem, den Kindern noch mehr Freude am Tennissport zu vermitteln und erste Matcherfahrungen im Team zu sammeln. Mannschaftsführerin ist Ida Liebl.

Die Midcourt-Mannschaft besteht im Wesentlichen aus dem Kleinfeld-Team I des Vorjahres. Das Amt des Mannschaftsführers hat Nikola Kirilov übernommen. Durch das intensive Training im Winter haben sich die Spieler enorm verbessert, sodass eine vordere Platzierung in der Nordliga 2 angestrebt wird.

Die Bambini-Mannschaft wird von Lina Eisenreich angeführt und tritt in der Nordliga 4 an. Im Vordergrund steht, dass die Kinder weitere Erfahrungen im Spielbetrieb sammeln und eine möglichst gute Platzierung erreichen.

Jugend: U15 / U18

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Zum ersten Mal seit Jahren ist wieder eine Mädchen-15-Mannschaft gemeldet. Unter der Führung von Mannschaftsführerin Linda Rieger spielt sie in der Nordliga 2 überwiegend gegen Vereine aus dem Landkreis sowie aus dem benachbarten Landkreis Schwandorf und dürfte um eine vordere Platzierung kämpfen können.

Bei den Knaben 15 sind zwei Mannschaften gemeldet: Team I um Mannschaftsführer und Punktegarant Max Winklbauer spielt in der Nordliga 2 und hat durchaus berechtigte Chancen auf eine gute Platzierung. Team II mit Kapitän Jimmy Siwardjuk tritt eine Klasse tiefer in der Nordliga 3 an und sollte dort ebenfalls gute Chancen haben.

Bei den Junioren U18 sind drei Mannschaften gemeldet. Team I um Kapitän Max Wanninger hat das Aufstiegsrecht als letztjähriger Meister in die sehr starke Nordliga 1 nicht wahrgenommen und spielt deshalb erneut in der Nordliga 2; mit Ambitionen zur erneuten Meisterschaft. Neben Max Wanninger und sporadischen Einsätzen von Erik Weidenbach undAlexia Mataranga-Popa, besteht der Kern der Mannschaft aus Lukas Lommer, Jakob Schmidbauer, Ben Weichselmann sowie Maximilian Malterer. Team II spielt nach dem Aufstieg im vergangenen Jahr nun in der gleichen Liga. Johannes Häusler als Kapitän steht folgender Kader zur Verfügung: Max Winklbauer, der mit elf Jahren sicherlich zu den jüngsten Spielern bei den Junioren zählt, Maximilian Malterer, Gero Göttlinger, Henrik Wenzel sowie Glenn Salzmann, der nach längerer Tennispause erfreulicherweise sein Comeback geben wird. Team III mit dem sehr engagierten und motivierten Neuzugang Maximillian Kaufmann als Mannschaftsführer spielt in der Nordliga 3 mit folgendem Kader: Henrik Wenzel, Maximilian Kaufmann, Karl Plötz, Angel Siwardjuk und Michelle Pappaccino. Bei Bedarf gibt es weitere Unterstützung aus den Knaben 15.

Zusätzlich zu den Einsätzen in den Jugendmannschaften können auch die Erwachsenenteams auf die Unterstützung einiger ambitionierter Nachwuchsspieler bauen. So etwa spielen Max Wanninger sowie Erik Weidenbach in der zweiten Herrenmannschaft und Ben Weichselmann, Jakob Schmidbauer, Johannes Häusler sowie Lukas Lommer für die Herren III. Alle Beteiligten können sich folglich auf eine spannende und hoffentlich erfolgreiche Spielzeit im Sommer freuen.