Saisonrückblick 2025 - Erwachsene

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Zur diesjährigen Medenrunde waren für den TC Rot-Weiß Cham, wie bereits auch in den letzten Jahren, drei Herren- und zwei Damenmannschaften gemeldet, jeweils mit der ersten Mannschaft in der Landesliga 1. Hinzu kommen noch die Herren 40, die sich mittlerweile in der Bayernliga fest etabliert haben.

Besonders erfreulich ist es, dass die Damen II nach bereits zwei Aufstiegen in Folge erneut den Meistertitel gewinnen konnten und somit nun in die Nordliga 1 vorrücken dürfen. Eine starke Leistung zeigte die erste Herrenmannschaft, die als Vizemeister nur knapp den Sprung in die Bayernliga verpasste. Alle weiteren Teams hielten ihre Klasse, was der Zielsetzung zum Saisonstart entsprach. Unter dem Strich ist man folglich erneut hochzufrieden über den Verlauf der Saison.

 

Herren I – Landesliga 1, 2. Platz (12:2 Punkte)

Nachdem man in der vorigen Saison den Wiederaufstieg in die Landesliga 1 perfekt machte, setzte sich das Team um Mannschaftsführer Michael Sperl das ambitionierte Ziel, in die Bayernliga aufzusteigen. Trotz großer Überlegenheit in den ersten vier Spielen, in denen man nur einen Matchpunkt abgeben musste, kehrte das Team – wenn auch durch den kurzfristigen Ausfall von Vojta Vychopen – nach der Pfingstpause nicht ganz in gewohnter Manier zurück. Schließlich musste sich die Erste im direkten Duell gegen den schärfsten Mitstreiter und späteren Meister DRC Ingolstadt bereits nach den Einzeln geschlagen geben. Obwohl man die letzten beiden Spiele mit wenig Mühe für sich entscheiden konnte und Ingolstadt nachließ, reichte es nicht für die ersehnte Meisterschaft auf Seiten der Chamer.

In ihren Matches blieben Akram El Salally (4:0), Nicolas de Giacomo (6:0) sowie Peter Novacek (4:0) ohne Niederlage. Mit elf Siegen lieferten Benedikt Wittmann (11:3) wie auch Michi Sperl (10:3) und Vojta Vychopen (10:2) mit jeweils zehn Siegen eine bemerkenswerte Saison ab. Daneben gehörten Richard Stoiberer, Radek Kuchynka und Stepan Kortus zum Kern der Mannschaft. Aushilfsweise durften Sebastian Rößler, Erik Weidenbach und Lukas Karl in der ersten Mannschaft Erfahrungen sammeln.

 

Herren II – Nordliga 1, 6. Platz (4:10 Punkte)

Der größte Umbruch dürfte wohl in der zweiten Mannschaft stattgefunden haben, nachdem einige ehemalige Leistungsträger nur noch sporadisch verfügbar waren. Dennoch hat es das Team geschafft, sich in einer herausfordernden Gruppe stark zu behaupten. Mit dem 9:0 Derbysieg gegen Willmering und einem weiteren Erfolg gegen den Viertplatzierten Nittendorf war man am Ende gesichert. Dabei hat man auffälligerweise ein besseres Verhältnis an Matchpunkten vorzuweisen als der Tabellendritte. Grund dafür ist, dass man in ganzen vier Partien nur äußerst knapp mit 4:5 unterlegen war, wobei man häufig in Matchtiebreaks das Nachsehen hatte.

Herausragend waren die Bilanzen von Max Wanninger (8:6), der nur ein Einzel knapp abgab, und von Vincent Maier (8:0), der alle Matches gewann. Den neuen Mannschaftsstamm bildeten Sebastian Rößler, Ammar Pasanovic, Erik Weidenbach und Kapitän Stefan Gigler. Unterstützung kam regelmäßig vom „alten Kern“ um Tobias Wanninger, Adrian Paul und Severin Maier. Ersatzweise spielten zudem Stepan Kortus, Vojtech Volfik, Lenny Kierst sowie aus den Herren 40 Josef Wanninger, Christian Rieger und Stefan Jungklaus.

 

Herren III – Nordliga 2, 3. Platz (8:6 Punkte)

Nicht verstecken braucht sich die dritte Herrenmannschaft, die als mit Abstand jüngstes Team in der Nordliga 2 vorne mitmischen konnte. Insgesamt setzte man sich gegen vier Teams im direkten Duell durch und blieb aufgrund des besseren Matchverhältnisses auch vor dem SV Obertraubling, gegen die man allerdings unterlag. Gegen den Tabellenzweiten aus Schwabelweis verlor man sehr knapp und unglücklich mit 4:5.

Verlässlichster Punktesammler war Severin Held mit einer Einzelbilanz von 6:1, während Stefan Gigler im Doppel ungeschlagen blieb. Zum Team gehörten außerdem Johannes Rösch, Tizian Roiger, Lukas Karl, Lukas Lommer, Lenny Kierst, Johannes Häusler, Jakob Schmidbauer und Luca Adam. Ergänzend traten Vojtech Volfik, Stefan Jungklaus, Max Wanninger und Peter Reitinger an.

 

Damen I – Landesliga 1, 3. Platz (8:6 Punkte)

Obwohl man sich zu Beginn der Saison wenig ausgerechnet hatte und nur den Klassenerhalt anstrebte, landeten die Damen souverän auf dem dritten Platz. Von sieben Partien gewann das Team vier, zwei weitere gingen knapp mit 4:5 verloren. Lediglich gegen die übermächtige Mannschaft des TC Rot-Blau Regensburg II war – wie für alle anderen Teams – nichts zu holen.

Eine überragende Saison spielten wiederum Natalie Moskova (6:0) wie auch Marina Pechova (10:2). Außerdem trugen alle weiteren Spielerinnen, namentlich Angelina Cerdic, Karolina Novakova, Tereza Birnerova, Franziska Messerer, Viki Kuchynka, Romina Roßberger, Nikol Pechova, Mathylda Sovova und Teamkapitänin Pia Fischer, mit Matchgewinnen zu dieser geschlossenen Mannschaftsleistung bei.

 

Damen II – Nordliga 2, 1. Platz (8:0 Punkte)

Unglaubliches leisteten auch die Damen II, die nun bereits die dritte Meisterschaft in Folge feiern durften und im kommenden Jahr in der Nordliga 1 spielberechtigt sein werden. In der recht klein ausgefallenen Gruppe war man unter dem Strich in jeder der vier Begegnungen überlegen.

Besonders überzeugen konnte die erst 14-jährige Julia Jurkovic, welche alle ihre Matches gewinnen konnte (6:0), ebenso wie Maria Prasch (4:0). Mannschaftsführerin Julia Roider war im Doppel ungeschlagen und musste nur ein Einzel abgeben (5:1). Am Aufstieg waren darüber hinaus Viki Kuchynka, Nikol Pechova, Kiara Kuchynka, Mathylda Sovova, Jindra Kuchynka sowie Susan Forycki beteiligt.

 

Herren 40 – Bayernliga, 5. Platz (6:8 Punkte)

Sicherlich immer herausfordernder wird die Bayernliga bei den Herren 40, welche allerdings eine weitere Saison mit Bravour meisterten. Trotz zweier Siege gegen den SC Uttenreuth und den Tennisklub Kahl war der Klassenerhalt bis zum letzten Spieltag noch nicht vollständig gesichert. Schließlich konnte das Team um Kapitän Christian Rieger gegen die TG Kitzingen den entscheidenden dritten Sieg einfahren. Gegen die übrigen Gegner hatte man meist ein schweres Unterfangen, da man gerade aufgrund der weiten Entfernungen bei Auswärtsspielen oft nicht in Bestbesetzung anreisen konnte.

Bemerkenswert waren die Leistungen von Sebastian Jäger, der an Position eins den Großteil seiner Matches gewinnnen konnte (7:3) sowie Thomas Göttlinger, der an Position vier wie gewohnt solide aufspielte (10:4). Markus Weichselmann, Christian Rieger, Sepp Wanninger und Wolfgang Liebl bestritten den Großteil der Matches, wobei das Team durch Einsätze von Stefan Jungklaus, Stefan Altmann, Peter Reitinger, Karl Christl-Späth, Ludwig Martin, Harald Held und Peter Bauer vervollständigt wurde.

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Herren 3
Akram el Sallaly
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